Das ABC der guten Bewerbung

Knut Diederichs • 29. März 2026

Bewerbungsunterlagen mit Wirkung

Bewerbungsmanagement, 01.02.2023 (Erstveröffentlichung)

Bewerbungsratgeber gibt es mittlerweile sehr viele. Das führt jedoch nicht immer zum gewünschten Effekt. Manche Bewerberinnen und Bewerber sind aufgrund der Vielzahl – teilweise auch widersprüchlicher – Tipps und Ratschläge verunsichert. Immer häufiger können fertig gestaltete und durchaus ansprechende Unterlagen aus dem Internet heruntergeladen werden.


Doch passen diese auch zu Ihnen, zu Ihrer Situation und Ihrer Zielplanung? Vor allem inhaltlich? Gerade Anschreiben sollten individuell erstellt werden – von Vorlagen rate ich daher dringend ab.

Auch beim Lebenslauf und insbesondere bei einem Kompetenzprofil können Sie Ihre Chancen und Vorteile optimal herausarbeiten.


Auf den folgenden Seiten sollen nicht einfach neue Tipps vermittelt werden. Stattdessen wird ein Überblick darüber gegeben, welche Aspekte wichtig sind und worauf der Fokus liegen sollte. Diese Hinweise ersetzen jedoch keine individuelle Beratung. Denn alle Empfehlungen müssen auf die eigene Person übertragen und angepasst werden – und genau das leistet ein gutes Coaching.

Bei uns werden Sie individuell beraten und erhalten Unterlagen, die kreativ, modern, sachlich oder formal gestaltet sind – ganz nach Ziel und Zweck. Das Wichtigste ist jedoch, dass Ihre Persönlichkeit und Kompetenz sowie Ihre passenden Verkaufsargumente herausgearbeitet und optimal präsentiert werden.


Inhalte im Überblick


  • Die Bewerbungsmappe
  • Schriftwahl
  • Die Wirkung von Farben
  • Gestaltgesetze
  • Schreibstile
  • Marketing & Werbung




Die Bewerbungsmappe: das wichtigste Medium im Bewerbungsprozess


Die Bewerbungsmappe ist nach wie vor ein zentrales Medium im Bewerbungsprozess – und an sie werden weiterhin hohe Maßstäbe angelegt:


Zielgenauigkeit, Passgenauigkeit, überzeugende Argumentation, ein klares Kompetenzprofil sowie formale Aspekte und eine ansprechende, übersichtliche Gestaltung.


Ob schriftliche Bewerbung, Kurzbewerbung, Online-Bewerbung, Kreativbewerbung, Print oder multimedial: Immer geht es um die passgenaue Darstellung der eigenen Stärken und Argumente.

Noch immer scheitern viele Bewerberinnen und Bewerber an dieser ersten Hürde und machen vermeidbare Fehler.


Anschreiben müssen sich auf die Anforderungen beziehen, Ihre Passgenauigkeit widerspiegeln und Motivation vermitteln. Das stellt besondere Anforderungen an Sprache und Rhetorik.


Die Gestaltung unterstützt den Inhalt – nicht umgekehrt. Die Botschaft steht im Vordergrund. Die Bewerbungsmappe transportiert Informationen:


Welche Informationen sollen ankommen? Welche Botschaften möchten Sie senden? Wo entstehen mögliche Missverständnisse? Ist alles klar und auf den Punkt formuliert?


Aufbau der Bewerbungsmappe

Ein Deckblatt mit einem professionellen Foto kann ein wirkungsvoller Einstieg sein und darf entsprechend prominent platziert werden.


Früher lag das Anschreiben stets oben. Das kann auch heute noch sinnvoll sein. In Zeiten der klassischen Papierbewerbung verblieb das Anschreiben im Unternehmen, während die übrigen Unterlagen zurückgesendet wurden.


Da heute Bewerbungen überwiegend digital erfolgen, erhalten Bewerberinnen und Bewerber meist lediglich eine Eingangsbestätigung.




Bewerbungsmedien im Überblick

Die vollständige Bewerbungsmappe ist in der Regel die beste Wahl. Arbeitgeber möchten klar nachvollziehen können, was Sie bisher geleistet haben.


Eine Kurzbewerbung – früher als Faltblatt, heute oft als Onepager – kann sinnvoll sein, etwa bei Messen, zur Kontaktaufnahme oder zur gezielten Darstellung eines bestimmten Profils. Gerade bei komplexen oder schwer darstellbaren Lebensläufen kann ein Kurzprofil Vorteile bieten.


Ich unterstütze Sie dabei, das Wesentliche herauszuarbeiten – damit das, was ankommen soll, auch tatsächlich ankommt.

Ein Bewerbungsvideo eignet sich eher für mutige und extrovertierte Persönlichkeiten. Es ermöglicht einen unmittelbaren ersten Eindruck. Ähnliches gilt für Online-Interviews – allerdings muss man dafür zunächst eingeladen werden.


Eine eigene Internetpräsenz ist Ihre digitale Visitenkarte. Sie kann alle Inhalte einer Bewerbungsmappe abbilden – und darüber hinaus zusätzliche Möglichkeiten bieten, etwa Arbeitsproben, Videos oder passwortgeschützte Inhalte. Voraussetzung ist jedoch: Die Seite muss professionell gestaltet sein und technisch einwandfrei funktionieren.



Schriftwahl: die Qual der Wahl


Durch die Verbreitung des Personal Computers kann heute nahezu jeder Texte erstellen, drucken und verbreiten. Das ist eine enorme Errungenschaft.

Die Entwicklung von Schrift ist eng mit gesellschaftlicher Entwicklung verbunden. Typografie ist eine Kunstform, die historisch eng mit Architektur verknüpft war: Harmonie, Ästhetik, Struktur und Spannung spielen eine zentrale Rolle.


Frühe Schriften bestanden aus Symbolen und Bildern, etwa Hieroglyphen. Heute erleben wir mit Emojis eine ähnliche Entwicklung.


Früher waren Schriften oft kostenpflichtig und lizenziert. Heute gibt es zahlreiche kostenlose Alternativen, beispielsweise über Google Fonts.


Das führt jedoch zu neuen Herausforderungen:


Welche Schrift passt zu welchem Zweck? Wie kombiniert man Schriften sinnvoll?


Empfehlung: Verwenden Sie möglichst eine Schriftart und nutzen Sie unterschiedliche Schriftschnitte (z. B. fett, kursiv) zur Differenzierung.


Kombination von Schriften:

Schrift und Aussage

Schrift und Anlass

Die Wirkung von Farben: Rosen sind rot und Veilchen sind blau …


Die Entwicklung des Sehens und damit die Entwicklung des Auges ist eine äußerst spannende Geschichte.


Die ersten Lebewesen, die sehen konnten, waren die Trilobiten, meeresbewohnende Gliederfüßer, die vor über 250 Millionen Jahren ausgestorben waren. Sie lagerten Kristalle in die Haut ein. Somit konnte Licht in den Organismus dringen und Orientierung geben. 


Die Sehfähigkeit und später, die Entwicklung der Fähigkeit zur Farberkennung, stellten in der Evolution des Lebens ganz bedeutende Entwicklungsschritte dar.


So war es doch bei den höheren Lebewesen von entscheidender Wichtigkeit, reife Früchte von unreifen zu unterscheiden oder Ungenießbares von Genießbarem. Farben warnen aber auch Fressfeinde, wenn ein Lebewesen giftig ist. Oder wenn sich zumindest ein Lebewesen diese Signalfarbe zu eigen macht, um nicht gefressen zu werden.


Aber nicht jedes Lebewesen sieht die gleichen Farben. Dies hängt mit den organischen Voraussetzungen zusammen. Wir sehen ebenfalls nur ein bestimmtes Spektrum an Farben. Die Welt ist daher für jedes Lebewesen anders.


Farben spielten schon immer in allen Kulturen eine wichtige Rolle. Uralte Höhlenfunde belegen, dass Menschen schon vor über 45.000 Jahren Farben herstellten und damit malten. Der Mensch möchte sich ausdrücken und etwas für andere und für später festhalten.


In den Religionen spielten Farben eine bedeutende Rolle und auch bei den Staaten und ihren Führern. Sie waren symbolischer Natur, aber durchaus auch mehr.


Mit Farben kann man behandeln und heilen. Jede Farbe hat eine ganz spezielle Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Das liegt an ihrer Frequenz, die jeweils verschiedene Stoffwechselprozess anregt oder hemmt.


In unserer heutigen Zeit sind Farben ebenfalls sehr wichtig, denn sie werden gezielt in der Werbung eingesetzt. Auch bei der Bewerbung können Farben hilfreich eingesetzt werden und man kann dabei auch Fehler machen.


Farben sind ein fast unendliches Thema. Farben und Gesundheit, Farben und Persönlichkeit, Farben und Wohnen, Kleidung und Wirkung, Lebensmittel, Lebensmittelverpackung, Firmenlogos und vieles mehr.


Im Folgenden werden die wichtigsten Farben und ihre Wirkungen aufgeführt (Quelle: gesundheit.de):



Rot


ist die Farbe des Feuers, von Liebe und Leidenschaft, aber auch des Zorns. Sie erregt Aufmerksamkeit und steht für Vitalität und Energie, Liebe und Leidenschaft. Rot kann aktivieren, erwärmen, aber auch erhitzen. Es regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Rote Kleidung steht für Selbstbewusstsein, in einem roten Kleid wirkt man sexy und fällt sofort auf.


In Räumen sollte Rot nur als Impuls eingesetzt werden, denn zu viel Rot macht unruhig. Rot wirkt appetitanregend und macht Lust auf Sex.


Orange


ist die Symbolfarbe für Optimismus und Lebensfreude. Orange ist ein Stimmungsaufheller und steht für Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude und Selbstvertrauen. Ebenso kann es aber auch Leichtlebigkeit und Aufdringlichkeit vermitteln. Orange hilft bei Beschwerden im Bauch und Unterleib und fördert die Nierenfunktion.


Kleider in Orange steigern die Anziehungskraft. In orangefarbenen Räumen wird Geselligkeit gefördert und Gemütlichkeit ausgestrahlt. Orange ist die ideale Farbe für Räume mit wenig Tageslicht sowie für Küchen oder Esszimmer.


Gelb


ist die Farbe der Sonne. Gelb steht für Licht, Optimismus und Freude und lindert Ängste und Depressionen. Da gelbe Farben entgiftend wirken, werden sie bei Rheuma, Leberstörungen und Immunsystemschwächen eingesetzt.


Klares Gelb steht auch für Wissen, Vernunft und Logik. Schmutzige Gelbtöne stehen eher für negative Eigenschaften wie Egoismus, Geiz und Neid. Ein gelbes Outfit strahlt Lebensfreude und Selbstbewusstsein aus.


Gelb lässt kleine Räume größer wirken. Da es Konzentration und Kreativität fördert sowie anregend auf Unterhaltungen wirkt, ist Gelb die ideale Farbe für Kinderzimmer und Konferenzräume.


Grün


ist die Farbe der Natur. Es beruhigt, harmonisiert und steht für Sicherheit und Hoffnung. In der Farbtherapie wird grün bei Herzkrankheiten eingesetzt. Auch Trauer, Wut und Liebeskummer können durch grüne Farbtöne gelindert werden.


Grün kann aber auch Gefühle wie Neid, Gleichgültigkeit und Müdigkeit vermitteln. Ein in Grün gekleideter Mensch wirkt großzügig und vertrauenserweckend.


In Räumen sorgt Grün für Ruhe, Sicherheit und Kreativität und ist daher in Arbeitsräumen ideal – auch wenn es "nur" in Form von Pflanzen auftaucht.


Cyan/Türkis


ist eine kühle, frische Farbe. Türkis vermittelt geistige Offenheit und Freiheit, kann aber auch distanziert wirken. Türkis wird bei Infekten und Allergien aller Art verwendet und schützt das Immunsystem. Ein Outfit in Türkis ist immer etwas Besonderes und wirkt extravagant. Türkisfarbene Räume wirken kühl, aber persönlich.


Blau


Die Farbe des Himmels steht für Ruhe, Vertrauen und Sehnsucht, es kann aber auch melancholisch oder nachlässig wirken. Blau hilft bei Schlafstörungen und Entzündungen. Es fördert Sprachfähigkeiten und klares Denken. Wer blau trägt, weiß was er will, wirkt aber oft unterkühlt.


Kleine Räume wirken durch einen blauen Anstrich größer. Es wird gerne in Räumen verwendet, die der Entspannung dienen, besonders in Schlafzimmern.


Purpur/Violett


steht für Würde, Mystik und Schutz. Die Farbe der Inspiration und der Kunst ist extravagant und wirkt schmerzlindernd, reinigend und entschlackend. Violett kann stolz und arrogant wirken, unterstützt aber auch die Konzentration und das Selbstvertrauen. Violette Kleidung hat eine festliche, edle und geheimnisvolle Wirkung.


In Wohnräumen wirkt Purpur beruhigend, eignet sich aber eher für Empfangsräume. Da es Appetit und sexuelle Lust zügelt, sollte Violett in Ess- und Schlafzimmer nur bedingt eingesetzt werden.


Magenta/ Pink und Rosa


sind sanfte Farben, die in der Natur als Blüten für Freude sorgen. Sie verkörpern Idealismus, Ordnung und Mitgefühl, haben aber auch etwas von Snobismus und Dominanz. Magenta ist eine Schutzfarbe und wird als "Erste Hilfe" bei körperlichen und seelischen Schocks eingesetzt. Sie gibt innere Freiheit und vermittelt Sicherheit.


Pinkfarbene Kleidung wirkt ausdrucksstark, rosafarbene hingegen unschuldig. Rosa ist laut Experten die geeignetste Farbe für Schlafzimmer, da es besänftigt und Aggressionen abbaut.


Weiß


ist ein Symbol der Reinheit, Klarheit und Unschuld. Die Farbe von Eis und Schnee gilt aber auch als Zeichen der Unnahbarkeit. Weiß ist eine magische Farbe, die für jede andere Farbe eingesetzt werden kann, da ihr Lichtspektrum nahezu alle Farben enthält. In unseren Kulturkreisen gibt es eigentlich keine negative Zuschreibung zu Weiß, in China ist Weiß jedoch die Farbe der Trauer und des Todes.


Ganz in weiß gekleidet wirkt man elegant, aber gilt auch schnell als unnahbar. In Räumen ist weiß die ideale Kombinationsfarbe. Es neutralisiert, hellt auf und belebt.


Grau


ist die Farbe vollkommener Neutralität und Zurückhaltung. Es ist unauffällig und wird auch mit Langeweile, Unsicherheit und Lebensangst in Verbindung gebracht. Graue Businessanzüge stellen die Individualität zurück und wirken nüchtern. In Räumen sollte Grau nur als Kombinationsfarbe eingesetzt werden.


Schwarz


ist die Farbe der Dunkelheit. Sie drückt Trauer, Unergründlichkeit und Geheimnisumwittertes aus, ist aber auch Ausdruck von Würde und Ansehen und kann einen besonders feierlichen Charakter haben. Auch in der Mode wirkt schwarz edel und feierlich. Es vermittelt Seriosität und erzeugt Respekt. Von schwarzen Wänden sollte man absehen, da sie düster und schwer wirken.


Braun


ist die ruhige Erdfarbe. Es vermittelt Geborgenheit und materielle Sicherheit. In der Farbtherapie wird Braun bei Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Auch Braun gilt als modische Businessfarbe. Braune Räume wirken rustikal, beruhigend und ausgleichend. Erdtöne wie Ocker oder Siena können in nahezu allen Räumen eingesetzt werden.


Gold


wird häufig mit der Sonne in Verbindung gebracht und steht für Macht und Reichtum. Gold gibt Kraft und Inspiration. Es hilft gegen Angst, Unsicherheit und Gleichgültigkeit. Gold ist die Farbe von großen Jubiläen (goldene Hochzeit). Es gehört zu den stillen Tugenden, die sich in der Dauer bewähren: Treue und Freundschaft, Wahrheit und Hilfsbereitschaft. 


Auch in Bewerbungen können Farben unterstützend wirken – oder Fehler verursachen.

 

Wichtige Grundregeln:

 

  • Farben gezielt und sparsam einsetzen
  • Signalfarben (z. B. Rot, Orange, Gelb) vorsichtig verwenden
  • Auf Druckwirkung achten (Farben wirken gedruckt oft anders)
  • Farbwahl am Bewerbungsfoto oder Unternehmensdesign orientieren
  • Weniger ist mehr


Schwarz auf Weiß funktioniert immer – leichte Grauabstufungen können die Wirkung jedoch deutlich eleganter machen.


Bekannte Marken und ihre Farben


Gestaltgesetze: Form, Raum, Wirkung


Unsere Wahrnehmung folgt bestimmten Mustern. Wir erkennen Zusammenhänge, Strukturen und Hierarchien intuitiv.

Beispiele:

  • Größeres wirkt näher
  • Helleres tritt hervor
  • Bewegungen von links unten nach rechts oben wirken steigend


Diese Prinzipien lassen sich gezielt in der Gestaltung nutzen.



Ein Dokument sollte harmonisch, ausgewogen und klar strukturiert sein. Das Gehirn sucht automatisch nach Ordnung – selbst dort, wo keine ist.

Der Goldene Schitt

Schreibstile: Schreiben lernt man durch Schreiben


Jeder Mensch hat einen eigenen Schreibstil, der durch Schule, Ausbildung, Lesegewohnheiten und Medien geprägt wird.

Viele Bewerbungen klingen ähnlich – oft aufgrund von Vorlagen oder standardisiertem „Amtsdeutsch“.

Gerade im Anschreiben dürfen Sie Persönlichkeit zeigen. Authentizität, Klarheit und Individualität sind entscheidend.

Gleichzeitig gelten grundlegende Regeln:


  • Rechtschreibung
  • Grammatik
  • Satzbau
  • Struktur
  • angemessene Rhetorik


Wichtige Schreibstile


Dokumentierender Stil (Zahlen, Daten, Fakten)

Vorteil: Klar und sachlich
Nachteil: Kann trocken wirken


Aufzählender Stil

Vorteil: Strukturierter Überblick
Nachteil: Oft Wiederholung des Lebenslaufs


Sachlicher Stil

Vorteil: Präzise und nüchtern
Nachteil: Wenig Persönlichkeit


Verkaufsstil

Vorteil: Betonung der Stärken
Nachteil: Dosierung entscheidend


Erzählender Stil (Storytelling)

Vorteil: Lebendig und einprägsam
Nachteil: Anspruchsvoll und potenziell zu lang




Marketing & Werbung: Der Wurm muss dem Fisch schmecken


Werbung und Marketing werden oft gleichgesetzt, unterscheiden sich jedoch:

  • Werbung: konkrete Produktkommunikation
  • Marketing: übergeordnete Strategie


Für Bewerbungen gilt:


„Der Wurm muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler.“


Ihr Anschreiben ist Ihr „Angebot“:
 

Sie informieren, argumentieren, motivieren und wecken Interesse.

Emotion spielt dabei eine entscheidende Rolle. Arbeitgeber suchen nicht nur Fachkräfte, sondern auch engagierte Menschen.


Wichtige Modelle

 

AIDA(S)-Modell

  • Attention
  • Interest
  • Desire
  • Action
  • Satisfaction

 

4P-Modell

  • Picture
  • Promise
  • Prove
  • Push


Erfolgsfaktoren

  • Aufmerksamkeit erzeugen
  • Interesse wecken
  • Argumente belegen
  • Mutig abschließen


Heben Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal hervor:

 

USP (Unique Selling Proposition)
Das ist das, was im Gedächtnis bleibt.



Abschließender Hinweis


Überlegen Sie gut, in welchem Umfeld Sie arbeiten möchten. Nicht nur die Stelle muss zu Ihnen passen – sondern auch das „Ökosystem“, in dem Sie sich bewegen.

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